Räume am Haus der
Statistik


Das Vergabeverfahren für die Experimentierhäuser am Haus der Statistik geht in die nächste Phase – aktuell suchen wir nach Genossenschaften, die Interesse an besonderen Gemeinschaftswohnformen in X3 haben!


Der Open Call für langfristig nutzbare gewerbliche Flächen im Quartier des Haus der Statistik ist im Herbst 2025 angelaufen und läuft aktuell noch. Vielen Dank für die vielen tollen Bewerbungen!


Es gibt noch freie Flächen in allen Häusern, daher nehmen wir noch Bewerbungen an. Die finale Auswahl wird unter Berücksichtigung der Nachrücker:innenlisten und in Absprache mit dem Gremium getroffen.


Gemeinsam mit Euch schaffen wir ein Stück lebendige, bezahlbare und vielfältige Stadt!






Kurz gefasst!



Gesucht werden: 
Aktuell gesucht werden:

→ Genossenschaften und Wohngruppen für Gemeinschaftswohnformen in X3

→ Gesundheitseinrichtungen, Arzt- und Therapieräume für X3

→ Betreiber:innen für Gastronomie (X3), Materialmärkte und Gemeinschaftswerkstätten (X1)

Gemeinnützigkeit ist ein Pluspunkt, aber nicht zwingend notwendig. 

Verfügbare Flächen:  

→ bis 200 m2 (Wohnen)

→ bis 400 m2 (Gewerbe)

Laufzeit:
5, 10 oder mehr Jahre

Eigenkapital:
600€ pro m² Nutzfläche
(in Form von Genossenschaftsanteilen, die nach Nutzungsende rückgezahlt werden)

Vorraussichtliche Fertigstellung
→ X1: Ende 2028 
→ X2: Anfang 2029
→ X3: Mitte 2029


Miete:
Netto-Kaltmieten über ein solidarisches Mietmodell zwischen 7,50 € und 20,00 € pro m², orientiert an der beabsichtigten Nutzung und an den finanziellen Möglichkeit der zukünftigen Nutzer:innen

Zustand zur Übergabe:
→ Je nach Bedarf: vom Rohbau bis bezugsfertig
→ Selbstausbau möglich

Voraussichtliche Fertigstellung:
2028-2030

Mitbestimmung: 
Als Genossenschaftsmitglied erhält man durch die Genossenschaft demokratische Mitbestimmung sowie ein dauerhaftes Nutzungsrecht.

Wichtig:
Die Verhandlungen mit dem Land Berlin und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH waren erfolgreich. Den Erbbaurechtsverträgen für die Experimentierhäuser wurden zugestimmt – mit einer Laufzeit von 65 Jahren (X1, X2) und 99 Jahren (X3). Damit ist die langfristige Sicherung der Grundstücksrechte für das Projekt gewährleistet. Die Vergabe erfolgt derzeit vorbehaltlich der erfolgreichen Projektentwicklung und sowohl die zukünftigen Mietpreise als auch das benötigte Eigenkapital können noch nicht verbindlich benannt werden.

Um welche Flächen geht es?



X1 Räume für Nachhaltiges Wirtschaften



Die Experimentierhäuser bilden das Raumprogramm der Initiative Haus der Statistik. In drei Baukörpern mit sechs bis acht Geschossen – angebunden an die Wohnbebauung der WBM – entstehen aktivierende Quartiersbausteine, die Kultur, Soziales, Bildung und Wohnen miteinander verbinden. Die vielfältige Nutzung schafft Raum für eine heterogene Stadtgesellschaft und fördert alltägliche Begegnungen.



Im Experimentierhaus X1 stehen Themen wie nachhaltiges und zirkuläres Bauen, klimagerechte Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt. 

  • Fläche: 1.500 m² Nettonutzfläche
  • Themen: Kreislaufwirtschaft, sozial-ökologisch transformatives Handwerk und Produktion
  • Raumangebot: Werkstätten, Showrooms, Ausstellungsflächen, Atelierräume, Büroflächen, Gemeinschaftsküche





Das Experimentierhaus X2 schafft Raum für Kultur, Bildung und gemeinschaftliches Arbeiten. Hier entstehen vielfältige Flächen für Veranstaltungen, Spielstätten, Bildungsangebote, Proberäume, Ateliers und Arbeitsräume – getragen von Akteur:innen, die mit ihren Projekten einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.

  • Fläche1.300 m² Nettonutzfläche
  • Themen: Kultur, Bildung, Soziales, Künstlerische Produktion aller Sparten, Performance
  • Raumangebot: Ausstellungsflächen, Veranstaltungsräume für Theater- oder Kinonutzungen, Atelier- und Projekträume



Im Experimentierhaus X3, mit dem Schwerpunkt „Inklusives Wohnen und gesunde Zukunft“, werden besondere Wohnformen durch Flächen für gesundheitliche Nahversorgung ergänzt. Hier entstehen Räume für individuelle und gemeinschaftliche Wohnformen sowie Gewerbeflächen, die das Thema „Gesunde Zukunft und Vielfalt“ aufgreifen.

Aktuell werden besonders neue und erfahrene Genossenschaften und Träger  gemeinschaftlichen Wohnens für die Wohnflächen in den oberen Geschossen in X3 gesucht

    • Fläche: 4.500 m² Nettonutzfläche (anmietbare Fläche)
    • Themen: Cluster- und Gemeinschaftswohnen, nachhaltige Lebensmittelproduktion, Gastronomie und Begegnung, Gesundheit
    • Raumangebot: besondere Wohnformen wie z.B. Wohnen für Wohnungslose, altersgerechtes oder barrierearmes Wohnen, Junges Wohnen und Azubi-Wohnen, gewerbliche Flächen für Soziale Einrichtungen und Gesundheits- und Nahversorgung





Drei Raumkategorien in allen Experimentierhäusern:

Einzelräume (blau)
Flächen für die individuelle Ausgestaltung der eigenen Nutzung.
Gemeinschaftsräume (rot)
Flächen, die von mehreren Nutzer:innen pro Etage gemeinsam genutzt werden (einschließlich Sanitärräumen und Nebenräumen).

Optionsräume (grün)

Flächen, die von einer oder mehreren Organisationen geteilt werden. Diese Räume stehen nicht der Öffentlichkeit oder allen Nutzer:innen im Haus zur Verfügung, sondern werden nur von einigen Organisationen geteilt, z.B. zu einem bestimmten Thema.

Das Vergabeverfahren 




Ein mehrstufiges Verfahren, um gemeinsam die passendsten Nutzungen zu finden




Schrittweise
Vergabe



Das bereits bei der Vergabe der Flächen im Haus A erprobte Verfahren wird in diesem Jahr fortgesetzt:
Weitere Flächen in den Experimentierhäusern werden mit den Schwerpunkten
->nachhaltiges Wirtschaften,
->gesellschaftliches Lernen und      ->inklusives Wohnen vergeben.

Seit 2018 werden diese Flächen treuhänderisch von der ZUsammenKUNFT Berlin eG als Teil der Kooperationsgemeinschaft KOOP5 entwickelt.



Faire
Auswahl



Ein vielfältiges Fachgremium begleitet den mehrstufigen und transparenten Vergabeprozess. Es setzt sich zusammen aus Vertreter:innen der Quartiersentwicklung und der AndersMachen eG. Hinzu kommen externe Fachleute aus den Bereichen Kunst, Kultur, Soziales, inklusive Nachbarschaften, Bildung, Wohnen, stadträumliche Transformation sowie Klima- und Generationengerechtigkeit.

Bei der Vergabe orientiert sich das Gremium an konkreten Kriterien, um eine faire, inhaltlich stimmige und wirtschaftlich tragfähige Entscheidung zu treffen.
Stimmige
Nutzungen



Gesucht werden Gruppen oder Institutionen, die den Kontext des Modellprojekts Haus der Statistik verstehen und deren geplante Nutzungen gemeinwohlorientiert ist. 

Wir wünschen uns Nutzungen, die zur Vielfalt der Nutzer:innen beitragen – sei es durch den Abbau von Barrieren, die Schaffung von Programmen für spezifische Communities oder durch die Vielfalt der Akteur:innen selbst, sei es hinsichtlich Herkunft, sozioökonomischen Hintergründen, Altersgruppen oder möglicher Einschränkungen.
Phase 1: Open Call

10. Mai - 30. Juni 2025, 23:59 Uhr

Das Bewerbungsverfahren erfolgte vollständig digital. Interessierte füllen das Online-Formular aus. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist tagt im Juni das unabhängige Vergabegremium und spricht Empfehlungen aus, wer aktives Mitglied der Betriebsgenossenschaften AndersMachen eG oder AndersWohnen eG werden kann – und damit langfristig Räume zu leistbaren Konditionen in den Experimentierhäusern mietet. Im Anschluss werden alle Bewerber:innen per E-Mail über die Entscheidung informiert.

Termine für Infoveranstaltung (in der Vergangenheit)

Mai 2025
• Montag, 19.05., 18:00–20:00 Uhr – vor Ort, Deutsch
• Montag, 26.05., 18:00–20:00 Uhr – digital, Deutsch

Juni 2025
• Montag, 02.06., 18:00 Uhr – digital, Englisch
• Montag, 09.06., 18:00–20:00 Uhr – digital, Deutsch
• Montag, 16.06., 18:00–20:00 Uhr – digital, Deutsch / Englisch

*Aktuell werden keine weiteren Infotermine mehr angeboten. (Stand März 2026)


Phase 2: Cluster Treffen

Juli - September 2025

Mit der Zusage zur nächsten Phase wird ein sogenannter Anwartschaftsbetrag fällig. Nach dessen Überweisung bist du Teil der zweiten Phase: Diese beinhaltet mehrere Cluster-Treffen in Kleingruppen mit den ausgewählten Nutzer:innen. Dabei werden offene Fragen geklärt, mögliche Raumkooperationen diskutiert und die Finanzierung besprochen. Anschließend wird schriftlich abgefragt, wer weiterhin verbindlich einen Raum im Haus der Statistik mieten möchte.



Phase 3: Finale Auswahl

Oktober 2025 - fortlaufend

Nach Phase 2 beginnt die engere Kooperation mit den Organisationen. Die Grundrisse werden von den Planungsteams auf die Ergebnisse aus den Clustertreffen angepasst und iterativ überarbeitet. Die finale Zusammensetzung wird vom Gremium abgesegnet und es wird ein Planungsstand bis zur Genehmigungsreife erarbeitet. Die teilnehmenden Organisationen bekommen eine Übersicht über ihre Flächen und anteiligen Kosten. Auf dieser Basis können sie eine Absichtserklärung unterschreiben, das sie Mitglied der AndersMachen eG werden wollen. Für die Wohnnutzungen wird im Laufe des Jahres 2026 die AndersWohnen eG gegründet. Beide Genossenschaften übernehmen den späteren Betrieb der Experimentierhäuser in Selbstverwaltung und bilden zusammen mit dem gemeinnützigen Bauträger AndersBauen gGmbH den Kern des Trägermodells am Haus der Statistik.

Hinweis: Bei Rückfragen zu Finanzierung und Projektentwicklung sprecht uns bitte direkt an und wir besprechen euer Anliegen persönlich mit euch. Aktuell sind keine Finanzierungstreffen mehr geplant.


Phase 4: Kooperationspartner für Gemeinschaftswohnformen gesucht
März 2026 - Juli 2026

Das Vergabeverfahren geht in eine neue Phase: Für das Experimentierhaus X3 „Inklusives Wohnen und gesunde Zukunft" suchen wir gezielt nach Genossenschaften und Trägern, die Erfahrung mit oder Interesse an besonderen Gemeinschaftswohnformen mitbringen und sich vorstellen können Teil der AndersWohnen eG zu werden, um das Gebäude langfristig zu in Selbstverwaltung zu tragen.

Gesucht werden Akteur:innen für Wohnformen wie: → Cluster- und Gemeinschaftswohnen → Wohnen für Wohnungslose → Altersgerechtes oder barrierearmes Wohnen → Junges Wohnen und Azubi-Wohnen

Interessierte Genossenschaften, Organisationen und Initiativen können sich direkt bei uns melden. Wir freuen uns auf das Gespräch und besprechen eure Bedarfe und Möglichkeiten gemeinsam mit euch. Eine aktive Mitwirkung bei der Planung ist vorgesehen.

Kontakt: raumvergabe@hausderstatistik.org


Über uns



Die ZUsammenKUNFT Berlin eG haben wir aus der Kerngruppe der Initiative Haus der Statisik gegründet. Bis heute vertreten wir deren Interessen sowie die Bedarfe aus der Stadtgesellschaft im Bezug auf das Modellprojekt Haus der Statistik.

Um die Forderungen der Initiative in gebauten Räumen Realität werden zu lassen, hat die ZKB eG das Trägermodell entwickelt: in Abstimmung mit dem Land Berlin und den anderen Kooperationspartnern im Modellprojekt Haus der Statistik wurden aus dem Prozess heraus der gemeinnützige Bauträger und die Betriebsgenossenschaften gegründet. Zusammen mit der sich in Gründung befindenden Gemeingut Stiftung bilden sie eine solide Basis, um die Flächen baulich realisieren und langfristig gegen eine marktorientierte Verwertung zu sichern.

Teils Kooperationspartnerin, teils Planerin, teils Übersetzerin zwischen den verschiedenen Ebenen der Quartiersentwicklung schlüpfen wir im Prozess in verschiedene Rollen, um die Aushandlungsprozesse vor Ort zu initiieren und zu begleiten. Die ZKB eG bleibt so lange vor Ort, bis die Ziele der Initiative überführt sind in ein langfristig robustes rechtliches und finanzielles Konstrukt.


ZUsammenKUNFT Berlin eG
Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin


© ZUsammenKUNFT Berlin eG Genossenschaft für Stadtentwicklung
 
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